Als ARD-Korrespondent und Studioleiter in Rio de Janeiro berichtete ich in meinem Videoblog "Tudo Bem" unter Tagesschau. de regelmäßig aus der Heimat von Samba, Caipirinha und Copacabana. Ebenso aus den Nachbarländern. Hier einige Folgen:

Der Karneval kommt - raus aus Rio

Hochsommer in Rio - bald ist Karneval. Das merkt man daran, dass die Metropole noch voller und lauter ist als sonst. Um nicht Oberarm an Oberarm am Strand zu schmoren, geht Korrespondent Michael Stocks vor den Toren Rios wandern, mit atemberaubender Aussicht.

 

Segelwettbewerbe im Müll

In der Bucht von Guanabara sollen bei den Olympischen Spielen 2016 die Segelwettbewerbe stattfinden. Doch der Meeresmüll dort wird zunehmend zum Problem. Wer hier badet, droht sich unangenehme Krankheiten einzufangen. Die Regierung bemüht sich, das Problem in den Griff zu bekommen - ob sie das schafft, ist jedoch fraglich. 

 Die "Landshut" kommt zurück

40 Jahre nach der Entführung durch Terroristen nach Mogadischu kommt die "Landshut" zurück nach Deutschland - ins Museum. Zuletzt rottete der ehemalige Lufthansa-Jet in Brasilien vor sich hin. Michael Stocks hat das Wrack besucht - zusammen mit zwei der damals Entführten. 

 Ein Restaurant für die Ärmsten

Mehr als 14.000 Obdachlose gibt es allein im Stadtzentrum von Rio. Für sie hat 2016 ein außergewöhnliches Restaurant in gehobenem Ambiente eröffnet. Hier kochen sogar Sterneköche - mit Lebensmitteln, die vor der Mülltonne gerettet wurden.

Pflaster aus Fischhaut

Die Behandlung schwerer Brandwunden ist kompliziert und langwierig. Im Norden Brasiliens setzen Mediziner auf ein ungewöhnliches Verfahren. Sie legen Pflaster aus Fischhaut auf und erzielen erstaunliche Erfolge.

Mit dem Orchester aus der Favela

Klassik statt Samba - das ist "Camerata Laranjeiras". In dem Projekt spielen Favela-Jugendliche mit wohlhabenden Kindern in einem Orchester - initiiert von der deutschen Schule in Rio. Nun startet die ungewöhnliche Musikgruppe auf eine Tournee.

"Destino Final" - das Schweigen brechen

Isolationshaft, Stromschläge, Folter - Argentiniens Geschichte wird bis heute überschattet von den Gräueltaten der Militärdiktatur. Angehörige fordern Aufklärung - insbesondere über die sogenannten Todesflüge, die "Destino Final".

Wasser für den Slum - aus Nebel

In Lima haben etwa zwei Millionen Menschen keinen direkten Zugang zu Trinkwasser. Mit sogenannten Nebelfängern, großen in der Landschaft aufgestellten Segeln, gewinnen Slumbewohner Wasser. Die Idee ist simpel - und funktioniert.

Rousseff über das politische Tollhaus

Bereits mehr als ein Jahr ist es her, dass die damalige brasilianische Präsidentin Rousseff des Amtes enthoben wurde. Im Interview verteidigt sie sich gegen Korruptionsvorwürfe und beschreibt, was aus ihrer Sicht derzeit falsch läuft in ihrem Land.

Mit Riesenreagenzgläsern auf Plankton-Jagd

Der Humboldt-Strom vor Peru ist eine der artenreichsten Meeresregionen der Welt. Doch der Sauerstoffgehalt im Wasser nimmt ab. Deutsche Forscher suchen nun nach Gründen - und fischen dafür mit Riesenreagenzgläsern Plankton aus dem Pazifik.

Mit einem "Basta" gegen die Gewalt

Marias Schicksal gleicht dem vieler Frauen in Argentinien: Sie wurde bedroht, erniedrigt, geschlagen. Gewalt und Diskriminierung von Frauen sind in dem Land Alltag. Doch immer mehr Frauen wollen das nicht mehr hinnehmen und rufen zum Protest.

Hölle hinter Gittern

In vielen Gefängnissen in Brasilien herrschen katastrophale Bedingungen. Völlig überbelegt, rivalisierende Banden bekämpfen sich mit unbeschreiblicher Gewalt. Um den Krieg in den Zellen geht es in dieser Folge

Rückkehr von Rios beliebter Bimmelbahn

Sie ist ein Wahrzeichen von Rio de Janeiro: Vier Jahre lang hatten die leuchtend gelben Wagen der Straßenbahn auf den Abstellgleisen der brasilianischen Metropole gestanden. Jetzt hat sie wieder Fahrt aufgenommen und bietet ein besonderes Stück Rio.

Die Bühne des Barbiers

Miguel ist mehr als ein Barbier. Sein Männersalon in Buenos Aires gleicht einer Bühne. Wer ihn betritt, taucht ein in die Melancholie des Tangos, wird gefangen vom Zauber vergangener Zeiten. Es prickelt - auch nach der Rasur.

Lieber Weihnachtsmann als arbeitslos

Sein Bart ist echt, beim Bauch musste er nachhelfen: Pedro ist Weihnachtsmann in Rio de Janeiro. Doch für den 60-jährigen Techniker ist der Job kein Spaß. Weil Brasiliens Wirtschaft kriselt, hat er seine Arbeit verloren und nun einen der begehrten Weihnachtsmann-Jobs angenommen.

Epecuén - Argentiniens Atlantis

Früher war Epecuén ein bekannter argentinischer Badeort. Doch vor 30 Jahren kam die große Flut: Epecuén versank. 2009 zog sich das Wasser zurück und hinterließ eine Ruinenlandschaft - schaurig und faszinierend.

"Für alle Menschen der Welt"

Argentinien war im vergangenen Jahrhundert ein Ziel vieler Migranten. In Buenos Aires dokumentiert seit 2013 ein Museum ihre Geschichte.Vor kurzem sorgte dort die Ausstellung "Für alle Menschen der Welt" mit Werken 22 zeitgenössischer Künstler für Aufsehen.